Häufige Fehler und Lösungsvorschläge

  • Handgeschrieben schlecht lesbar oder Druckerschrift sehr klein (am besten - Courier 10 Punkt - verwenden)
  • Druckerfarbbänder zu farblos (neues Druckerfarbband einlegen)
  • Angaben zum Patienten werden zeilenversetzt oder bei Privatscheinen ins schraffierte Feld gedruckt, Überweisungsscheine falsch eingelegt, Drucker- oder EDV-Justierung falsch eingestellt
  • Datum entspricht nicht Abnahmedatum
  • Diagnose / Verdachtsdiagnose fehlt
  • Keine Unterscheidung Diagnose / Anforderung
  • Art der Untersuchung nicht oder nicht eindeutig angegeben
  • Verwendung von Überbegriffen (z. B. Rheumaserologie, Spurenelemente, Schwer­metalle, Hormonstatus)
  • Verwendung ungebräuchlicher Abkürzungen oder Synonyme
  • Leistungsanforderung nicht EBM-fähig (z. B. CDT auf Kassenschein)
  • Urinsammelmengen fehlen bei Sammelurin
  • Entnahmeort des Materials fehlt bei mikrobiologischen Proben oder Punktaten
  • Nur ein Material eingesendet, obwohl für die Laborgemeinschaft und für das Speziallabor Untersuchungen angefordert werden
  • Falsches Material, falsch gekennzeichnetes Material
  • Auf dem Ü-Schein fehlt der Hinweis auf eine parallel eingesandte LG-Probe mit der entsprechenden Karten-Nummer
  • Auf Röhrchen fehlt Patientenname, Arzt-Patientennummer oder Arztnummer
  • Aufkleber für Material fehlen (z. B. PCR, Punktat, Plasma)
  • Urinbehälter nicht fest verschlossen
  • Haltbarkeit des Probengefäßes abgelaufen (z. B.: Blutkulturflaschen, Urikult ausgetrocknet)
  • Falsche Probenentnahme (z. B. Urikult nicht in Urin eingetaucht, sondern mit Tupfer beimpft)
  • Probengefäß überfüllt (z. B. Stuhlbehälter mehr als ein Drittel überfüllt)
  • EndToEnd-Kapillare (Kapilette) nicht luftblasenfrei gefüllt, nicht vollständig mit Blut gefüllt, Blut nicht ausgespült, falsche Kapillare, evtl. außen an Kapillare anhaftender Blutstropfen nicht entfernt
  • Sortierung der Proben im Transportkarton nicht beachtet
  • Verwendung des falschen Probengefäßes (z. B. Stuhl im Gurkenglas)
  • Fehlende Transportverpackung (z. B. Stuhlröhrchen oder Sporenstreifen ohne Umverpackung)
  • Falsche Lagerung der Probe bis zum Transport (z. B. Gefrierproben)
  • bei Nachsendung einer Probe wird nur ein Ü-Schein verwendet, der auch für die bereits eingetroffene Probe gilt (Bsp.: gefrorene Proben nachgesendet, Anforderung auf Schein vom Vortag)    
    Tipp: für jede nachgereichte Probenlieferung eine Kopie des Ü-Scheines mit einsenden
  • Hinweis fehlt, dass der Ü-Schein nur zur Abrechnung nachgeschickt wurde